OPTIPER über die Erfolgsgeschichte von Einwanderer Mehdi

Mehdi Ait Tayeb hoffte auf eine aussichtsvolle Zukunft in Deutschland. Während das Einwandern aus Algerien noch gut klappte, entstanden über die Zeit immer mehr Probleme, die das Leben in Deutschland für ihn stark verkomplizierten. OPTIPER begleitete Mehdi und berichtet jetzt von einer Geschichte über Willens- und Charakterstärke sowie viel Fleiß und Disziplin.

Es ist 07:30 Uhr und Mehdi ist schon auf den Beinen, um sich mit einem kurzen Frühstück für den Tag zu stärken, denn er hat einen strafferen Tagesablauf, als viele andere. Aber erstmal spulen wir ein Jahr zurück.

Mehdi Ait Tayeb kommt ursprünglich aus Algerien. Der Liebe wegen kam er allerdings nach Deutschland, heiratete und ließ sich auch hier im schönen Thüringer Wald nieder. Eine aussichtvolle Zukunft, so dachte er sich. Doch daraus wurde nichts. Zunächst lernten wir den mittlerweile 31-jährigen Sympathieträger kennen und gaben ihm einen Arbeitsvertrag, um in einem ortansässigen Betrieb tätig zu werden. Bereits nach kurzer Zeit überzeugte Mehdi durch seine offene und sehr freundliche Art und wurde von unserem Kunden übernommen. Doch die Freude seinerseits währte nicht lange. Probleme mit seiner Frau und bürokratische Ungereimtheiten warfen ihn so weit zurück, dass es finanziell stets knapp wurde. Der nächste Schicksalsschlag sollte allerdings nicht lange auf sich warten – eines Wintertages hatte er plötzlich kein Dach mehr über dem Kopf. Voller Verzweiflung nahm er seine Sachen, die er in blauen Säcken hatte und klingelte bei einer Nachbarin, um wenigstens die erste Nacht in einer verwahrlosten Gartenlaube zu schlafen, um in der klirrenden Kälte nicht zu erfrieren. Am nächsten Tag kontaktierte er uns und wir konnten helfen. Inzwischen wohnt Mehdi in seiner eigenen kleinen Wohnung und konnte sich nach und nach wieder etwas aufbauen. Aber damit nicht genug.

Vor einigen Monaten begann der Kampf mit den Behörden, denn auch diese hatten Kenntnis darüber bekommen, dass Mehdi Ait Tayeb zwar noch verheiratet ist, aber nicht mehr in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt. Ein Problem, welches eigentlich mit der Abschiebung seiner Person in Verbindung steht, aber Mehdi kämpfte. Mit Hilfe des Integrationsamtes und seines Anwaltes konnte er die Abschiebung, zumindest temporär, verhindern. Allerdings ist sein Verbleib in Deutschland mit einigen Auflagen verbunden, was auch den eigentlichen Grund unserer Mitarbeiter-Erfolgsgeschichte darstellt. Er muss nämlich eine Ausbildung hier in Deutschland machen und einen weiteren Sprachkurs belegen – kein Problem für ihn. Bis die Ausbildung bei seinem jetzigen Arbeitgeber beginnt, arbeitet er natürlich fleißig weiter, um nebenbei seine Brötchen zu verdienen. Nachdem Mehdi also 07:30 Uhr aufsteht, verbringt er die Zeit bis 12:00 Uhr damit seinen Sprachkurs zu belegen. Eigentlich muss er dafür bis nach Gotha, aber der aktuellen Lage geschuldet, findet alles online statt. Über ein kurzes Mittag hinaus geht es selten, denn bereits um 14:00 Uhr beginnt seine eigentliche Arbeit, die er Woche für Woche in der Spätschicht um 22:30 Uhr pünktlich beendet. Wer jetzt denkt, dass sich hier der Tag erledigt hat, ist leider schief gewickelt. Ab 23:00 Uhr hat Mehdi überhaupt erstmal die Möglichkeit die Hausaufgaben zu machen, um den Anforderungen seines anspruchsvollen Sprachkurses gerecht zu werden. Ein paar Stunden später dreht sich das Rad weiter.

Wir finden, dass das eine sensationelle Geschichte ist und ein makelloses Beispiel eines Charakters, der es weit aus mehr als verdient hat hier zu bleiben.

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