Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow besichtigt Logistikzentrum

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow das Logistikzentrum der Hermes Fulfilment GmbH in Ohrdruf (Landkreis Gotha) besichtigt.

Von Betriebsleiter Jörg Reichenbach und dessen Stellvertreter Jürgen Fraude ließ sich der Regierungschef die komplexen lagerlogistischen Prozesse erläutern – vom Eingang der Ware bis zur Verladung der online bestellten Artikel auf den Lkw. Auch Onno Eckert, Landrat des Landkreises Gotha, und Ohrdrufs Bürgermeister Stefan Schambach nahmen an dem Rundgang teil.

Spezialisiert ist der Standort auf die logistische Abwicklung von Großstücken bis zu einem Gewicht von 31,5 Kilogramm. Dazu gehören in erster Linie Elektrogeräte, Kleinmöbel und Unterhaltungselektronik. Knapp sieben Millionen Teile bringt Hermes Fulfilment in Ohrdruf pro Jahr in Bewegung, vor allem für Unternehmen der Otto Group, einem der größten Online-Händler weltweit. Dafür sorgen vor Ort rund 350 Mitarbeiter – von der Fachkraft für Lagerlogistik bis hin zum IT-Spezialisten.

Beeindruckt war Bodo Ramelow von der Technik, vor allem vom fahrerlosen Transportsystem, das im Hochregallager zum Einsatz kommt. „Die Fahrzeuge bewegen sich entlang einer fünf Kilometer langen Magnetpunktspur und unterstützen die Mitarbeiter bei der Kommissionierung“, erklärte Jürgen Fraude. Auch über das Staplerleitsystem, das die Flurförderzeuge auf dem kürzesten Weg durch die 90.000 Quadratmeter große Halle navigiert, ließ sich der Ministerpräsident informieren. Eine weitere Station des 60-minütigen Rundgangs war der Retourenbetrieb, in dem zurückgeschickte Artikel sorgfältig geprüft werden.

Ein dickes Lob hatte der Thüringer Regierungschef für die Belegschaft parat: „Ohne Sie wäre das Logistikzentrum Ohrdruf nicht das schnellste Lager innerhalb des Otto-Verbundes.“ Engagierte Mitarbeiter und beschleunigte logistische Prozesse tragen seit Kurzem dazu bei, dass Kunden, die montags bis freitags vor 20 Uhr aus einem Sortiment von etwa 12.000 Produkten bestellen, die Ware bereits am nächsten Werktag erhalten, und zwar deutschlandweit. Allerdings wies der Ministerpräsident auch auf einen Wermutstropfen hin: „Was Sie als Mitarbeiter an Superleistungen erbringen, blockieren wir teilweise mit unserer Verkehrsinfrastruktur.“

Von solchen Erfahrungen konnte auch Jörg Reichenbach berichten. Er forderte unter anderem eine bessere Anbindung des Gewerbegebiets Ohrdruf an das ÖPNV-Netz und eine bedarfsgerechtere Ampelschaltung auf der Bundesstraße 247 in Schwabhausen: „Zu den Hauptverkehrszeiten stehen unsere Mitarbeiter bereits ab der Autobahn im Stau.“ Dringenden Handlungsbedarf sieht er auch bei der seit mehr als 30 Jahren geplanten Ortsumgehung von Schwabhausen. Beim Thema Umgehungsstraße machte der Ministerpräsident dem Betriebsleiter wenig Hoffnung auf eine baldige Lösung: „Wir tun uns schwer in Deutschland, bis wir

Verkehrsplanungen realisieren.“ Die Ampelschaltung hingegen könne in der Tat flexibler sein. „Die sollten wir uns als erstes vornehmen.“ Auch Landrat Onno Eckart sagte seine Unterstützung zu: „Sie haben mich an Ihrer Seite, wenn wir versuchen, die Region attraktiver zu machen.“

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